Da staunten die Schüler der Klasse 2b nicht schlecht, als ihnen die Museumspädagogin Frau Holst erklärte, dass "ihr" Goldhut aus Ezelsdorf zu den bedeutendsten Objekten im Germanischen Nationalmuseum von Nürnberg zählt.

Nachdem die Kinder bei einer Wanderung im vergangenen Herbst schon die Fundstelle des Ezelsdorfer Goldhutes kennengelernt hatten, wollten sie nun wissen, wie er wirklich aussieht und besuchten das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg. Dort erfuhren sie viel über die Bronzezeit, (in der der Goldhut gefunden wurde), erkundeten und begutachteten gemeinsam Bodenschätze und sahen sich mit großem Interesse den Goldhut an.

Nach der Theorie folgte die Praxis: Die Kinder durften die Muster des ausgestellten Goldhutes in Prägefolie eingravieren und so ein Lesezeichen gestalten.

Wir waren uns alle einig: ein gelungener Museumsbesuch, bei dem die Kinder Heimatgeschichte hautnah und sehr lebendig erleben durften und vielleicht auch ein bisschen Interesse an Archäologie gewonnen haben!