„Wie war es eigentlich früher in der Schule?“ – Diese Frage stellten sich die Kinder der Klassen 2a und 2b im Heimat – und Sachunterricht und befragten dazu u.a. ihre Eltern und Großeltern. Dabei lernten sie auch die früher verwendete  Deutsche Schrift kennen.

Aber am besten und einprägsamsten ist es immer, man schaut sich das einmal mit eigenen Augen an. Und so reisten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Kathrin Müller und Betina Sell in der Zeit zurück und befanden sich plötzlich im alten Klassenzimmer im Heimatmuseum in der Burg Thann wieder. Dort konnten sie selbst einmal das Schreiben mit dem Griffel auf der Tafel ausprobieren, betrachteten einen Schulranzen aus der Zeit ihrer Großeltern und erfuhren, was es mit der Eselsbank auf sich hatte. Auch den Rohrstock konnten sie mit ausreichendem Sicherheitsabstand betrachten.

Ingeborg Herrmann und Ulla Weishart von der Fördergemeinschaft Burg Burgthann nahmen sich viel Zeit und zeigten den Kindern auch die zahlreichen Exponate aus früheren Zeiten zum Thema Haushalt und Handwerk. Als Dank dafür gab es zum Abschluss einen großen Applaus von den Kindern, die gelernt hatten, dass früher vieles anders und nicht immer einfacher war.