Jeden Schultag verbringen wir in der GOLDHUT – GRUNDSCHULE, da wurde es höchste Zeit, dass wir uns diesen Goldhut auch einmal aus der Nähe ansehen. Am 2.5. war es soweit und wir machten uns mit der S – Bahn auf den Weg nach Nürnberg ins Museum. Dort erwartete uns schon Frau Holst, die sich sehr freute, dass sie den Goldhut „seinen“ Schülern zeigen durfte. Doch zuerst beschäftigten wir uns erst einmal damit, was denn bei Ausgrabungen so überhaupt alles zu finden ist und was für Archäologen besonders interessant sind. Dabei erfuhren wir, dass vor allem Dinge, die in großer Tiefe vergraben sind, interessant sind. Und sogar einfache Steine oder Muscheln können viel über das Leben der Menschen in früheren Zeiten berichten.

Nun hörten wir weiter die Geschichte, wie der Goldhut entdeckt wurde und wie schwer es war, die vielen gefundenen einzelnen Goldteile schließlich zum Goldhut zusammen zu setzen.

Jetzt war es endlich soweit – wir durften den Goldhut sehen. Groß und golden glänzte er hinter einer sicheren Vitrine. Frau Holst hatte einen selbstgebastelten Goldhut dabei, den Laurus, Lina und Lilly auch einmal zur Probe tragen durften – und dabei merkten, dass das eine ganz schön wackelige Angelegenheit ist. Wahrscheinlich wurde der echte Goldhut auch nur von einer sitzenden Person getragen.

Als Abschluss hatte Frau Holst Goldfolie vorbereitet, auf denen alle ihr eigenes Goldhutmuster gestalten durften und als Andenken mit nach Hause nehmen durften.